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inFORMout TEXTE März 2012

alltagssexismus

In Österreich, insbesondere in Wien, glauben die Menschen, eine Gesellschaft aufgebaut zu haben, in der Männer und Frauen gleichberechtigt sind und sexistische Gedanken der Vergangenheit angehören.
Im Vergleich zu anderen Ländern ist Österreich diesbezüglich auch tatsächlich fortschrittlich. Trotzdem musste ich mir vor kurzem von einem sonst sehr vernünftigen Freund sagen lassen, dass ihm Feministinnen auf die Nerven gingen, weil „sie sich nicht mit den Problemen von Männern befassen“. Auf meine Frage hin, was denn diese unerwähnten Probleme von Männern wären, erfuhr ich, dass sich Männer ja schließlich auch immer mit den Stimmungsschwankungen von Frauen herumschlagen müssten.
Und es sind nicht nur Gedanken wie diese, die offenbar immer noch in unserer „fortschrittlichen“ Gesellschaft vorhanden sind. Ich weiß nicht, wie oft ich mir während eines Tischfußballspiels Aussagen wie: „Oh Gott, wir dürfen nicht gegen ein Mädchen verlieren!“, anhören musste. Ebenso wie das wunderschöne Scheinkompliment: „Für ein Mädchen spielst du ziemlich gut!“ Ganz zu schweigen von den genervten Reaktionen, die ich jedes Mal erhalte, wenn ich meine Sätze gegendert formuliere. Über die Tatsache, dass Frauen immer noch deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Artgenossen, wird sowieso oft genug in den Medien berichtet. Doch es ist der Alltagssexismus, der uns meiner Meinung nach bewusst werden muss!


Sarah, 16

les danseurs

Die Newcomer, The Dancers aus dem Nordwesten Frankreichs, bezeichnen ihre Musik selbst als Fresh-Pop. Den passenden Namen haben sie gewählt, weil sie Leute zum Tanzen bringen wollen, was ihnen mit ihren Songs bestimmt schon des öfteren gelungen ist und auch in Zukunft gelingen wird. Das Trio hat eine 6-Track EP mit dem Titel New Chemistry veröffentlicht, aus der es mit Eyes Closed schon eine Single samt Musikvideo gibt. Letzten November konnte man The Dancers als Vorband von The Subways im Wiener Gasometer sehen, wo sie einen souveränen Auftritt hingelegt haben, der ihre Vorbilder, wie The Wombats, Radiohead und Arcade Fire, bestimmt mit Stolz erfüllt hätte. Diese Bands haben zwar Einfluss auf ihre Musik, kopieren will das Trio jedoch niemanden. Die Texte zu ihrem fröhlichen Indie-Pop sind auf Englisch, was daran liegt, dass die Kultur und Musik, die sie beeinflussen, allesamt aus dem englischsprachigen Raum kommen und die englischen Texte so natürlicher sind. Noch haben The Dancers kein französisches Lied in ihrem Repertoire und auch keines geplant, aber wer weiß, was die Zukunft noch für sie bringt.

http://www.welovethedancers.com

Kathrin, 18

ab in den süden

Bei der Wahl der perfekten Maturareise lassen sich drei Gruppen von Menschen unterscheiden:

1. Die Aussteiger: Das sind entweder Leute, die sowieso nie Lust hatten, bei einem so infantilen Blödsinn mitzumachen, oder solche, die es vorziehen, allein oder mit ihrem/seiner Liebsten Ruhe und Sonnenschein zu genießen.
Die 2. und mit Abstand dominanteste Gruppe ist die der MitläuferInnen: Das sind zumeist unkomplizierte Menschen, die keine hohen Ansprüche an ihr Reiseziel stellen. Organisierte Maturareisen sind ihr Stichwort, Saufen bis zum Abwinken ist ihre Bedingung. Aber wer kann schon von sich behaupten, richtig gelebt zu haben, ohne einmal als Alkoholleiche von Menschenmassen zertrampelt worden zu sein?!
Zuletzt gibt es schließlich eine kleine ethnische Minderheit, die NostalgikerInnen. Diese ziehen es vor, wie in der guten, alten Zeit, die Planung ihrer Reise selbst in die Hand zu nehmen. Wer nun glaubt, als Nostalgiker am besten dran zu sein, der hat sich wahrhaftig getäuscht! Ob Appartement, All Inclusive Hotel oder Camping, um deine Gruppe zu überzeugen, brauchst du vor allem eines: Nerven aus Stahl!
Wofür auch immer ihr euch entscheidet, viel Spaß beim Feiern!!

PS: Nicht vergessen, der Ernst des Lebens geht nach den Ferien weiter und eure Ausbildung sollte dies auch tun! Spontanität ist gut, Planung ist besser. Informiert euch rechtzeitig, um nicht von möglichen Hindernissen überrascht zu werden!


Pia, 16

der theatergarten blüht

Endlich habe ich es mit Freunden wieder mal ins Schauspielhaus geschafft, um das Stück „Der Garten“ von Anja Hilling zu sehen. Ich hatte im Vorfeld einige spannende Aussagen der in Berlin lebenden Autorin gelesen: „Theater lässt mich kalt, wenn es Theater bleibt. Ich will die Zeit vertiefen, nicht verlängern. Theater kickt mich, wenn es über Grenzen geht, mich verletzt und wegschießt.“
Ein Rockkonzert stellt die entscheidenden Weichen im Leben der Heldin des Stücks. Sie ist Musikkritikerin und begegnet „ihrem“ Frontman, dem sie unrettbar verfällt. Sie schwänzt ihre Geburtstagsparty, kündigt ihren Job, verlässt ihren Freund und zieht sich mit dem Sänger in seinen Garten zurück. Die Blumen hängen weniger an ihrem Leben als wir Menschen. Parallelen des Lebens und der Natur werden auf radikale Weise gegenübergestellt und uns somit mitten ins Gesicht geschmissen. Toll!
Wie oft lassen WIR uns von unserem Dasein langweilen oder unter Druck setzen. Wir vereinsamen, verlieren dabei die Leichtigkeit und vergessen die Schönheit des Lebens. Dieses Rock-Drama schafft es, uns wachzurütteln und mit trockenem Dialogwitz und toller Inszenierung verstreicht die Zeit wie im Fluge.
Ein wundervoller Abend! Die Autorin schreibt, sie ist süchtig nach Augen im Theater, ich werde es vielleicht bald nach Schauspiel.

www.schauspielhaus.at

David, 18

ohne urteil

Selbstlosigkeit existiert nicht. Wir tun alles, ganz egal worum es geht, für uns selbst. Kleine Gefälligkeiten, gepflegte Freundschaften, bedingungslose Zuneigung – Nächstenliebe ist die für unsere Mitmenschen angenehmste Form des Egoismus.
Angenommen, man könnte ein geliebtes Familienmitglied vor großen Schmerzen bewahren, indem man diese auf sich nimmt. Diese Tat scheint im ersten Moment nobel und selbstlos zu sein. Spinnt man den Gedanken aber weiter, kommt man zu dem Ergebnis, dass es die mental größere Qual gewesen wäre, dem physischen Leid des nahestehenden Menschen zuzusehen, als die körperliche Pein selbst durchzustehen. So würde unbewusst egoistisch gehandelt werden, indem der für einen selbst am ehesten ertragbare Weg gewählt werden würde.
Meine Worte entspringen aus keiner schlechten Laune heraus und aus keinem Hass, nicht aus Verzweiflung oder Bitterkeit. Es sind persönliche Überlegungen und das, was ich mir unter Erkenntnis vorstelle. Erwarte ich, dass irgendjemand diese Meinung mit mir teilt? Muss er nicht. Im Gegenteil – ich bitte euch: Widersprecht mir, wenn ihr die Argumente dafür findet und ich werde ihnen standhalten, bis ich einsehe, dass ich im Unrecht bin.
Doch das Wichtigste an diesem Gedanken ist, dass diese Art des Agierens nicht zu verurteilen ist, weil es nichts zu verurteilen gibt. Weil es absolut nichts gibt, was wir gegen unsere Handlungweise tun können.
Und wir sind alle so.
Schreibt mir unter: julia.mooony@hotmail.com

JulSe, 19

The Subways (The Interview)

Wie seid ihr auf das Thema “Money & Celebrity” gekommen?

Das war hauptsächlich wie ich das Album geschrieben hab, was das ganze letzte Jahr war, wie ich die Texte geschrieben hab, hab ich sehr viel ferngesehen, also auch sehr viel Nachrichten. Daher war ziemlich viel über die Wirtschaftskrise, außerdem haben viele meiner Freunde ihre Arbeit verloren, niemand hatte Geld, also wie wir weggegangen sind ein paar Bier trinken ist uns das Geld ausgegangen und ein Freund hat sich zu mir umgedreht und “We don’t need money to have a good time”. Da hab ich mir gedacht “Wow, das ist ein Song!”, also bin ich nach Hause gegangen und hab diesen Song geschrieben. Bei Celebrity ist der Grund glaube ich einfach dass ich richtig fasziniert von dem Konzept bin, den ganzen Fernsehsendungen wie X-Factor und Big Brother und dass es so seltsam ist, dass Leute dadurch so schnell berühmt werden können.

In England ist es unglaublich, du konntest nirgendwo hingehen ohne von Big Brother zu hören! Ich finde es so seltsam, dass es Leute gibt die berühmt sind einfach weil sie berühmt sind und nicht weil sie Musiker oder Schauspieler oder Politiker oder Moderatoren im Fernsehen oder im Radio sind, sie sind einfach berühmt weil sie bei so einer Fernsehsendung waren und ich hatte das Gefühl dass ich darüber schreiben muss. Meine Frau und ich waren einmal im Supermarkt und auf den ganzen Zeitschriften war diese eine Person und ich hatte keine Ahnung wer das war, also hab ich meine Frau gefragt und sie hat gemeint „Oh, das ist so-und-so!“, ich weiß jetzt gar nicht mehr wer es war, und ich hab meine Frau dann eben gefragt was diese Person tut, und sie konnte es mir nicht sagen, also hab ich den Song „Celebrity“ geschrieben. Das waren die zwei Hauptthemen die mich zu der Zeit beschäftigt haben, meine Freunde und Familie die ihre Jobs verlieren und wie die Finanzkrise alle betrifft und diese ganze „Celebrity Culture“, die zumindest in England überall vorhanden ist. (Billy)


Ihr habt mit dem Produzenten Stephen Street aufgenommen der schon mit Legenden wie The Smiths und Blur im Studio war, wie war das für euch?

Es war großartig! Er war total perfekt für dieses Album. Wie wir Demos aufgenommen haben war das in einem relative kleinem Raum, sehr Low Budget, DIY-mäßig und mittendrin habe ich gemeint Stephen Street ware perfekt für diese Songs, wegen der Themen über die wir geschrieben haben und dem Sound den wir erreichen wollten, also hab ich unserem Manager gesagt wie ich ihm die Demo CD gegeben habe, dass der erste Mensch, dem er diese CD gibt, Stephen Street sein soll, weil wenn wir ihn kriegen wird dieses Album perfekt. Und er hat ja gesagt und es war einfach unglaublich mit ihm im Studio, er ist ein wirklich netter Kerl mit tollem Humor und steht total auf Fußball! (Billy)

Was sind die größten Unterschiede zwischen diesem Album und den letzten beiden?

Der Hauptunterschied sind denke ich die Texte, da ich dieses Mal zuerst die Texte und dann die Musik geschrieben hat und das sich glaube ich stark auf das Album ausgewirkt. (Billy)

Schreibst du alle Songs?

Ja, also ich schreibe und structure die Lieder und schreibe die Melodie und den Text und bringe sie dann zu den anderen und wir arbeiten daran. Josh ist etwa wirklich gut wenn es um Struktur geht und macht da Vorschläge und Charlotte ist bei Harmonien sehr gut und ihre Bass Melodien sind genial. Es ist also immer eine Team Leistung, aber ich bringe die Songs ins Studio. (Billy)

Wenn ihr auf eure ersten beiden Alben zurückblickt, würdet ihr irgendetwas ändern?

Sie sind bei weitem nicht perfekt, aber Young For Eternity ist das beste Album das wir mit 18 hätten machen können, All Or Nothing ist das beste Album das wir Anfang 20 hätten machen können und Money & Celebrity ist das beste Album das wir jetzt in unseren späten Zwanzigern hätten machen können. Wenn ich auf Young For Eternity zurückblicke klingen wir schon sehr sehr jung und wir haben uns alle als Songwriter und Musiker weiterentwickelt aber wir waren 18 und das Album dokumentiert eine Art von jugendlicher Ausgelassenheit. (Charlotte)

Wenn wir nachträglich etwas ändern würden ware das so als würde man einen Tagebucheintrag ändern, als würde man schummeln und sagen “Was? Das hab ich nie gedacht!“, also akzeptieren wir die Alben, mit allen Fehlern. (Billy)

Hat sich das Songwriting bis auf die Texte verändert?

Ein bisschen denke ich schon. Dieses Mal war es sehr strukturiert, Billy hat übers Wochenende an Material gearbeitet und hat dann Songs in den Proberaum gebracht wo wir daran gearbeitet haben und wie wir mit dem Song zufrieden waren haben wir ihn aufgenommen und an Leute weitergegeben denen wir vertrauen, wie unserem Manager. Das war eine Art Routine für uns das letzte Jahr lang. (Charlotte)

Wenn ihr Lieder schreibt und aufnehmt denkt ihr dabei daran wie sie live klingen werden?

Ständig! Das ist es, was wir lieben, touren und auf der Bühne stehen. Ich glaube das geht unterbewusst in mir vor wenn wir an Songs arbeiten. „Das wird toll live! Hier können wir allezum springen bringen! Hier können alle mitklatschen!” (Charlotte)

Daran habt ihr mich auch immer erinnert wenn ich Songs in den Proberaum gebracht habe. Ich denke das ist auch der Grund warum Money & Celebrity sich wie ein Live Album anfühlt. (Billy)

Ihr singt manchmal auf Deutsch, wie kamt ihr auf die Idee?

Charlotte spricht ziemlich gut Deutsch. Jedes Mal wenn wir auf einem deutschen Festival gespielt haben hab ich sie gefragt ob sie mir nicht ein bisschen Deutsch beibringen kann damit ich mit dem Publikum reden kann und einmal hat sie als Scherz Rock’n‘Roll Queen übersetzt und ich hab es gesungen und es haben alle positiv darauf reagiert also haben wir das den Rest des Festival-Sommers so gemacht und den Sommer darauf auch, nur haben dann die Leute mitgesungen, es war unglaublich! Darum hab ich mir gedacht wie wir dieses Album geschrieben haben dass es eine gute Idee wäre bei einem Lied den Refrain auf Deutsch aufzunehmen. (Billy)

Habt ihr versucht Lieder in andere Sprachen zu übersetzen?

Rock’n’Roll Queen, ja. Ich kann es auf Japanisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Französisch, Flämisch und Dänisch, aber nicht alle auswendig. Tschechisch ist am schwierigsten! Das kann ich überhaupt nicht, auch wenn ich es den ganzen Tag übe, einfach weil es so schwer ist auszusprechen. Ich kann es außerdem auf Griechisch, Norwegisch, Schwedisch und Dänisch singen. Deutsch ist aber meine Lieblingsversion, einfach weil es am besten passt und jeder es kennt. Ich finde Deutsch klingt richtig süß. (Billy)

Kathrin, 18

the subways

“We don´t need money to have a good time!”, ist zwar die aktuelle Single von The Subways, die Ticketpreise waren bei um die 30€ jedoch recht üppig. Damit hatten sie sich selbst die Latte der Publikumserwartung hoch gelegt, aber man bekam auch gleich drei tolle Bands geboten. Als Eröffnungs-Act fungierte die französische Band The Dancers, die mit ihren fröhlichen Indie-Klängen die Menge schon einmal zum Mitwippen brachte. Ihnen folgten die Briten The Computers. Mit ihrer Mischung aus Hardcore, Punk und Rock’n’Roll konnten sie bei den Zuschauern richtig punkten, vor allem auch durch ihren charismatischen Frontman. Damit war das Publikum schon mal richtig aufgewärmt für den Hauptact. Kaum betraten The Subways die Bühne, verwandelte sich der Wiener Gasometer in einen Hexenkessel. Sogar einige ältere Semester konnten beim begeisterten Springen und Pogen erspäht werden. Gespielt wurde eine ausgewogene Mischung von alten und neuen Songs, wobei die Klassiker wie „Rock’n’Roll Queen“ und „Shake! Shake!“ beim Publikum weit besser ankamen. Die Chemie zwischen Band und Publikum stimmte von der ersten Sekunde an und wurde durch die deutschsprachigen Zwischenankündigungen von Bassistin Charlotte Cooper noch verstärkt. Nach einer Stunde ohne jegliche Verschnaufpause war dann allerdings Schluss, auch wenn glückliche, verschwitzte Menschen vor der Halle noch weiter The Subways-Songs grölten.

Auf unserem Blog www.informout.tumblr.com gibt es für die, die nicht genug bekommen, auch noch ein Interview mit The Subways, unter anderem über ihre Begeisterung für die deutsche Sprache und ihre musikalische Entwicklung, zu lesen.

Kathrin, 18


enjoy your life

Das „enjoy your life“ Projekt ist ein internationales Fotografie-&Filmprojekt vom Fotografen Josip Jukic Sunaric und seinem 11köpfigen Team. Das Projekt erzählt und dokumentiert das Leben einer Handvoll einzigartiger Menschen, welche ihr Glück suchen oder es bereits gefunden haben und ihre Liebe zum Leben in vollen Zügen genießen und ausleben. Die Geschichten sollen zum Nachdenken anregen, inspirieren und andere Menschen wiederum motivieren, Ideen, Hobbys und Projekte zu realisieren. Was gibt es Schöneres als eine Passion zum Lebensinhalt zu deklarieren, Glück zu finden und damit erfolgreich zu sein? Die erste Reise führte nach Portugal zu Mica, einem bekannten Surfer, der mit seiner Leidenschaft zur Surfkultur erfolgreich wurde und sich ein Unternehmen in Portugal aufgebaut hat. In Wien wurde diese Dokumentation bereits ausgestellt. Geplant sind weitere Ausstellungen, unter anderem in Berlin. Es wird an einem Dokumentarfilm gearbeitet und ein Fotobuch mit beigelegter Dvd wird erscheinen.

In unserer Zeit ist es besonders wichtig, immer wieder neuen Mut zu fassen, an sich und seine Visionen und Ziele zu glauben und diese Träume auch zu verfolgen und zu verwirklichen. Aktuelles findet ihr immer online auf der „enjoy your life“ Homepage und im Blog.

http://www.enjoyyourlife-project.com

David, 18

Fotos by Josip Jukic-Sunaric

paparazzi and_i

Seit Lady Gaga in ihrem Video zu „Paparazzi“ eine Augenklappe vom genialen Goldschmied Andreas Eberharter trug, ist man in Hollywood ganz verrückt nach den Kreationen des gebürtigen Tirolers, der seit 2001 mit seinem Label „AND_i“ für großes internationales Aufsehen sorgt. Seit 1992 ist er als freischaffender Künstler in Wien tätig. Seine extravaganten Schmuck-Kreationen sind tragbare Skulpturen und er verwendet dabei gern ausgefallene Materialien wie Aluminium. Er hat eine ganz spezielle Form- und Designsprache entwickelt und eigentlich war die Augenklappe nur als Eye-Catcher für Foto-Shootings geplant, sorgte aber in der Modewelt für mächtiges Aufsehen. In Galerien, Museumshops und Showrooms - in Städten wie New York oder Paris - kann man die Stücke erstehen und Ende letzten Jahres wurde seine Arbeit mit dem Kreativ-Innovationspreis der Wiener Wirtschaftskammer ausgezeichnet. Der starke Wiedererkennungswert beeindruckte wohl auch Beyoncé, Milla Jovovich und Lindsay Lohan, die nicht mehr auf die Must-have-Accessoires verzichten wollen. Am meisten Spaß hat Andi am Kreieren und Umsetzen von den neuen Ideen. „Ich arbeite generell so, dass ich direkt an der Puppe arbeite und zuvor keine Zeichnungen anfertige. Ich habe die Idee im Kopf und setze sie umgehend an der Puppe mit Papier oder Ähnlichem um, so komme ich in den kreativen Fluss.“ inFORMout wünscht weiterhin viel Erfolg und freut sich auf weitere Ideen. 

www.and-i.net

Barbara, 18

Foto by Rainer Hosch

 

katzer lässt die kühe springen

Fröhlich sitzt der 2 Meter kleine Entertainer und Musiker Wolfgang Katzer, ehemals „Bamschabl“ von dem altbekannten österreichischen Comedy-Duo „Muckenstruntz & Bamschabl“, am Klavier und verlangt seinem Publikum gesangliche Höchstleistungen ab. „Sie sind für den Refrain zuständig, also: Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit - warum auch nicht? Sie hat ja Zeit …“ Zuerst hört man nur bescheidenes Lachen und schüchternes Murmeln, aber dann betreten drei junge, fesche Burschen zur Unterstützung der ZuseherInnen die Bühne und bringen selbst die Anwesenden, die fürchten müssen mit ihrem „musikalischen Talent“ größtmöglichen Schaden anzurichten, zum Mitschnipsen. Siehe da! Auf einmal klappt’s ganz gut mit dem Sprechgesang!

Neben augenzwinkernden Seitenhieben auf gewisse blondgelockte Schlagersänger, Musikerwitze und Jazz ist die Hymne auf eine Kuh nur einer der vielen facettenreichen Programmpunkte von „Eigentlich wollte ich Ihnen ganz was anderes erzählen“ von Wolfgang Katzer. Mit seinem neuen Soloprogramm tourt er noch bis Juli 2012 durch ganz Österreich.
Der Sänger, Komödiant und Autor stellt dabei auch sein neuestes Buch „Ayasha tanzt“ vor. Das Werk, das von einer jüdischen Geschichte inspiriert wurde, handelt von einem außergewöhnlich begabten Mädchen, das mit allem Wissen und Können dieser Erde geboren wird und mit ihren Fähigkeiten weltweit für Aufsehen und Faszination sorgt.

www.wolfgangkatzer.at 

JulSe, 18